1. Oktober 2021: Veranstaltung: Denkfabrik Chancengleichheit - Das Wirken von Geschlechterstereotypen und deren Überwindung

Die Beseitigung der Geschlechterstereotype ist von grundlegender Bedeutung für die Gleichstellung von Frauen und Männern.“  Geschlechterstereotype sind stark in unserer Gesellschaft verankert und beeinflussen Denken und Handeln von uns allen. Sie verfestigen bestehende Ungleichheiten und wirken einer tatsächlichen Gleichstellung entgegen. In der Arbeitswelt befördern sie eine geschlechterstereotype Berufswahl und das Klischee, dass Führungskompetenz männlich ist. In der digitalen Öffentlichkeit werden einseitige, stereotypisierte Rollenbilder (re-)produziert, die sich durch Algorithmen manifestieren und Frauen systematisch benachteiligen.

Flyer zum Download (528,8 KiB)

Geschlechterstereotype Zuschreibungen werden oft als natürliche, unveränderbare Eigenschaften von Frauen und Männern interpretiert. Sie sind aber kulturell bedingt und damit veränderbar. Umso wichtiger ist es daher, diese Stereotypen immer wieder zu hinterfragen und durch einen reflektierten Umgang ihren Einfluss zu minimieren. Mit dem Phänomen der seit Jahrzehnten nahezu unveränderten geschlechtsspezifischen Berufswahl, den Fragen, warum es immer noch so wenige Frauen in Führungspositionen gibt und warum in den digitalen Öffentlichkeiten starke Stereotypisierungen vorherrschen, werden drei Themenschwerpunkte bearbeitet. Für die Vorträge konnten wir ausgewiesene Expertinnen gewinnen. Die Themen werden in den Workshops am Nachmittag. Im abschließenden interaktiven Workshop wird es darum gehen, wie sich störende Stereotypen auflösen lassen. Die Reihe Denkfabrik Chancengleichheit wurde von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau entwickelt, um die Umsetzung der EU-Charta zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf kommunaler Ebene weiter voran zu bringen. In diesem Jahr findet die Denkfabrik in Kooperation mit der Kontaktstelle Frau und Beruf anlässlich der Jubiläen der beiden städtischen Stellen im vergangenen Jahr statt: 35 Jahre Stelle zur Gleichberechtigung der Frau und  25 Jahre Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg - Südlicher Oberrhein.


PROGRAMM

Impulsvorträge
Geschlechterstereotype in digitalisierten Öffentlichkeiten
Professorin Dr.  Martina Thiele, Universität Tübingen
Immer noch wenige Frauen in Führungspositionen: Warum und was wir dagegen tun können
Professorin Dr. Dagmar Stahlberg, Universität Mannheim
Geschlechterstereotype Bildungs- und Berufswahl
Professorin Dr. em. Andrea Maihofer, Universität Basel

Workshops (parallel)
Stereotype in digitalisierten Öffentlichkeiten
Moderation: Lena Vogel, Referentin Digitale Lehre, Katholische Hochschule Freiburg
Frauen in Führung
Moderation: Doris Schreck, Leiterin Stabsstelle Gleichstellung, PH Freiburg
Geschlechterstereotype Bildungs- und Berufswahl
Moderation: Dr. Angela Geck, Wiss. Mitarbeiterin am Seminar für wiss. Politik, Universität Freiburg

Vortrag und interaktiver Workshop
Störende Stereotypen - bitte auflösen
Zita Küng, EQuality, EQuality Consulting, Zürich

Termin
Freitag, 1. Oktober 2021, 10:00 bis 16:00 Uhr

Ort
Historisches Kaufhaus am Münsterplatz, Freiburg

Veranstalterinnen
Stelle zur Gleichberechtigung der Frau
Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg - Südlicher Oberrhein

Anmeldung hier im Zeitraum vom 1. September bis 27. September 2021

Teilnahmebedingungen und Anmeldung:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber nur nach Anmeldung möglich. Die Zahl der Teilnehmerinnen ist begrenzt.
Die Veranstaltung findet in Präsenz statt.

Ablauf:
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie umgehend eine automatische Bestätigung Ihrer Anmeldung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit Anmeldung möglich.

Veröffentlicht am 10. August 2021

Kontakt

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Di:  8.30-12 Uhr
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